Platz zwei im PGS – Bussler rast in Japan zu besten Weltcup-Ergebnis seiner Karriere

Im letzten Parallel Riesenslalom der laufenden FIS Alpin Snowboard Weltcup-Saison hat Patrick Bussler für ein Highlight gesorgt. Der 30-jährige Aschheimer, der schon 2009 mit PSL-Bronze bei der WM in Korea sein Faible für Rennen in Asien unter Beweis gestellt hatte, musste sich im großen Finale von Asahikawa, Japan, nur dem Gewinner der kleinen Kristallkugel, Zan Kosir (SLO), geschlagen geben.

Trotz geringen Rückstands von 42 Hundertstel auf den slowenischen Sieger des im Single-Run-Format ausgetragenen PGS-Saisonfinales überwog beim erfahrenen Athleten die Freude über das beste Weltcup-Ergebnis seiner Karriere: „Ich freue mich riesig, das war richtig geil. Endlich habe ich es mal ins große Finale geschafft. Das ist richtig cool.“

Bis dato hatte der Regular-Fahrer vier Mal das kleine Finale um Platz drei erreicht und dieses in Landgraaf (2008) und Bad Gastein (2015) zwei Mal gewonnen.

Mit dem dritten Podium-Resultat, dem zweiten innerhalb weniger Wochen, hatte Bussler aber nicht gerechnet.

„Ich halte mir eigentlich immer alle Möglichkeiten offen. Ich nehme mir schon etwas vor, aber rechen nicht damit.“

Zumal der zweifache Vater gestern im Training einen Rückschlag verdauen musste.

„Da ist mir beim Start die Bindung abgebrochen, sodass ich abbrechen musste. Zum Glück konnte ich aber alles reparieren und heute mit dem normalen Set-up fahren.“

Und wie!

„Ich hatte ein richtig gutes Gefühl und bin das Rennen entspannt angegangen. Ich habe mich extrem auf meine Linie konzentriert. Das ist mir gut gelungen. Im Finale gegen Zan [Kosir] war dann der blaue Kurs schon etwas kaputt, aber er hatte auch eine richtig gute Fahrt“, rekapitulierte der Olympia-Vierte im Parallel Riesenslalom von Sotchi.

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